Die Nazi-Keule oder: Der Fluch der bösen Tat

Deutschlandfunk: Essay und Diskurs – „Die Nazi-Keule oder: Der Fluch der bösen Tat“

Der Nazivergleich hält sich als gängiges Totschlagargument. Und zwar unabhängig von Intelligenz, politischer Herkunft und Generation. Warum aber trotz weitreichender Aufklärung immer noch unverdrossen die Nazikeule geschwungen wird und wie dem zu begegnen wäre, dieser Frage wird in diesem Beitrag nachgegangen.

Text: Deutschlandfunk – Essay und Diskurs 15.12.2013

„Das Mitläufertum in Diktaturen und die Rolle der Intellektuellen“

Ohne das Mitläufertum der Vielen gibt es keine Stabilität in Diktaturen. Doch welchen Anteil daran haben in der Vergangenheit Intellektuelle und Künstler gehabt? Dieser brisanten Frage ging das 6. Hohenschönhausen-Forum in Berlin nach.

Teilnehmer:

Irina Scherbakowa, Historikerin von der Menschenrechtsorganisation Memorial in Moskau
Karl Corino, ehemaliger Literaturchef des Hessischen Rundfunks
Helmut Frauendorfer, Rumäniendeutscher Schriftsteller und stellvertretender Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Berliner Kinemathek

Gesprächsleitung: Norbert Seitz

Text: Deutschlandfunk – Das Kulturgespräch 22.11.2013

Praxis der Aufarbeitung

Podium „Praxis der Aufarbeitung“ beim APuZ-Forum „Geschichte als Instrument“ am 07.10.2013

Am Podium zur „Praxis der Aufarbeitung“ nahmen teil: Wolfang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages; Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung; Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen; Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen und Ulrike Poppe, Brandenburgische Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. Moderation: Norbert Seitz

Audio: Bundeszentrale für politische Bildung – Podium „Praxis der Aufarbeitung“ 07.10.2013

Abschied von der „Politik der Stärke“

Geschichte aktuell: Abschied von der „Politik der Stärke“

Vor 50 Jahren forderte Egon Bahr in einer Rede in Tutzing „Wandel durch Annäherung“
von Norbert Seitz

Am 15. Juli 1963, zwei Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer, hielt Egon Bahr, damals Pressesprecher des Berliner Senats und enger Mitarbeiter von Willy Brandt, in der Evangelischen Akademie Tutzing eine denkwürdige Rede. Sie sollte die Ostpolitik der späteren sozialliberalen Koalition prägen.

Text: Deutschlandfunk – Hintergrund 15.07.2013