Deutschlandfunk: Hintergrund vom 23.09.2025
Das Bundesverfassungsgericht und die Politik
Text: Hintergrund vom 23.09.2025
Audio: Hintergrund vom 23.09.2025
Hörfunkautor – Essayist – Politikwissenschaftler
Deutschlandfunk: Hintergrund vom 23.09.2025
Das Bundesverfassungsgericht und die Politik
Text: Hintergrund vom 23.09.2025
Audio: Hintergrund vom 23.09.2025
Sommerloch
Wadephul und Woltemade
Woltemade Wadephul.
Woltephul und Wademade
Wadewolte Madephul.
Madewolte Woltewade
Madewade Woltephul.
Wolte, phul` mich mal am Wade
Made, wolt` mich mal am Phul.
Die Brandmauerstürmer:in
Eine erste Annäherung findet unter dem Titel „Offener Umgang“ statt. Sie ist demokratisch aufgeplustert und verurteilt die AfD-Verbotsdebatten in der „bankrotten Mitte“ des politischen Spektrums. Oder die geschlossene Ablehnung von Abgeordneten der AfD im Deutschen Bundestag bei der Besetzung des Bundestagsvizepräsidenten oder von Ausschussvorsitzenden. Wagenknecht betont immer wieder, die Brandmauer zur AfD einreißen zu wollen. Abschottungsmanöver stärkten nur die Ausgegrenzten. Woraufhin Tino Chrupalla, Co-Chef der Rechten, frohlockte: endlich werde über das geredet, „was Deutschland bewegt und wie man Mehrheiten verändern kann.„ Wie wohl? Indem man gegen die Parteien der Mitte neue Mehrheiten im populistischen Lager schmiedet.

Deutschlandfunk: Hintergrund vom 31.07.2025
Sicherheit in Europa: Vom Kalten Krieg bis zum Ukraine-Krieg
Putins Trottel
Was geht in den Köpfen und Herzen von Appeasern vor sich, die ungeachtet der täglichen Gräuel gegenüber der ukrainischen Zivilbevölkerung die Eröffnung „guter Beziehungen“ mit einem massenmörderischen Terrorregime immer noch als vorrangige Herzensangelegenheit zu betrachten scheinen: „Gemeinsame Sicherheit“ statt „Sicherheit vor Russland“!

Opfergang
Das Landgericht Berlin II hat der BSW-Gründerin per einstweiliger Verfügung untersagt, dem Meinungsforschungsinstitut Forsa zu unterstellen, mit der 3 Prozent-Prognose 48 Stunden vor dem Urnengang vom 23. Februar eine „gezielte Aktion zur Manipulation von Wahlverhalten“ gestartet zu haben. Die Forsa-Leute seien „Wiederholungstäter“, die über „absurde Erhebungsmethoden“ zu „Fantasiezahlen“ gelangten, schimpfte Wagenknecht.

Flos Flucht an die Anfield Road
Ein Aufatmen geht durch die deutsche Fußball-Szene, wenn nicht gar ein unüberhörbarer Schrei von Schadenfreude. Ein ganzes Jahr yachteten die Bayern-Bosse Hoeness & Rummenigge und ihre medialen Vasallen von BILD, FOCUS u.a. hinter ihm her, dem Leverkusener Juwel Florian Wirtz. Selbst der KICKER nannte die Jagd auf das Weltklasse-Talent „penetrant“, die F.A.Z. sah mangelnde Seriosität im Spiel, denn jeden Tag wurde eine neue Trendente durchs Netz gejagt.
Der 8. Mai
Wie mogelten sich die Querfront-Parteien durch den 80. Jahrestag des 8. Mai? Die als „gesichert rechtsextremistisch eingestufte“ AfD war während der Feierstunden vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt: Einerseits durfte die ‚Partei mit dem „Vogelschiss“‘ den Tag nicht als ‚Befreiung‘ begehen, versucht sie doch seit Jahren das historische Datum als kolossale nationale ‚Niederlage‘ nach Lesart vor Weizsäcker `85 rückabzuwickeln.

Showdown in Erfurt
78 Prozent sehen nach einer Befragung des Politbarometers der Forschungsgruppe Wahlen für das BSW keine Zukunft mehr in der deutschen Politik. Nur 14 Prozent glauben dagegen noch an Putins Statthalterin in der Ex-DDR. Derweil spitzt sich der Machtkampf zwischen der mitregierenden Thüringer BSW-Führung und der Kaderzentrale in Berlin und an der Saar zu.

30.03.2025
Flo und die Rasenkupplerin
„Was müsste der FC Bayern machen, um ihn zu holen?“ Diese nassforsche Frage der ZDF-Sportchefin Katrin Müller-Hohenstein, gemünzt auf Florian Wirtz von Bayer Leverkusen, hat manchen Zuschauer des Aktuellen Sportstudios jüngst (v. 15.03.) aus dem Sessel gehauen. Gerichtet war sie an Joshua Kimmich, den Nationalmannschaftskapitän, dem die langjährige ZDF-Sportchefin glaubte ein Ständchen zu seiner Vertragsverlängerung gönnen zu sollen. Vertragsverlängerung? Welch ein Event! Es ging heimelig dabei fast zu wie zu Weihnachten.
Im nächsten Bundestag formiert sich die Querfront neu. Mit der AfD und der wiederauferstandenen Linken – ohne Wagenknecht, aber wei-terhin vereint für das Terrorregime in Russland und gegen die „kriegs-lüsterne“ NATO.
So organisierte die Linke Wetterau – das liegt in Hessen! – jüngst einen Abend mit der unentwegten Kreml-Trommlerin Gabriele Krone-Schmalz. Vierhundert Menschen kamen und waren nach örtlichen Schilderungen begeistert vom Vortrag der früheren ARD-Moskau-Korrespondentin, die Erklärungen sucht für ihre gigantische Fehlein-schätzung von 2022, dass Putins Großmanöver an der ukrainischen Grenze nicht als Vorbereitung eines Überfalls zu werten gewesen sei. Der Westen habe die einmalige Chance verpasst, einen von Hause aus verträglichen Wladimir Putin als friedliebenden Partner zu gewinnen.

Das Querfront-Festival
Ein wahres Querfront-Festival ereignete sich am Ende der zweiten Januar-Woche. In Erfurt und Bonn hielten Weidel und Wagenknecht ihre Wahlkongresse ab. Den Höhepunkt lieferten Weidel mit ihrem „Nieder, nieder!“- Aufruf gegen die „Windräder der Schande“, und die Anti-Nato-Propagandistin Sevim Dagdelen vom BSW mit ihrem marktschreierischen „Ami, go home!“

Deutschlandfunk: Hintergrund vom 15.02.2025
Früherer Bundesinnenminister und FDP-Politiker Baum ist mit 92 Jahren gestorben
Text: Hintergrund vom 15.02.2025
Audio: Hintergrund vom 15.02.2025
Titelfake
Sie kündigt für die Zeit nach der Bundestagswahl im Februar 2025 eine Namensänderung ihres Bündnisses an, wie schon bei der Gründung in Aussicht gestellt. Doch wer gehofft hatte, die Wagenknecht würde nun endlich die narzisstische Peinlichkeit tilgen und ihren Namen aus der linken Spalterfraktion streichen, der wurde sogleich durch den Zusatz zurückgepfiffen, das im Osten unlängst so erfolgreiche Kürzel BSW solle auf jeden Fall erhalten bleiben. Was zur Gründung nur als nominelle Geburtshilfe ausgewiesen, soll nunmehr als Titelkrönung in der deutschen Parteiengeschichte verewigt werden. Da wird nichts zurückgenommen, sondern eher propagandistisch draufgesattelt.

Deutschlandfunk: Hintergrund vom 29.12.2024
Das „Potsdamer Treffen“ und seine Folgen
Text: Hintergrund vom 29.12.2024
Audio: Hintergrund vom 29.12.2024
Essay aus: Cicero – Magazin für politische Kultur (November ´24)
„Das Beste der Olympischen Spiele ist ihre Kraft, Menschen zu bewegen. Paris hat bewegt.“, bilanzierte Anno Hecker in der „Frankfurter Allgemeinen“ vom 12. August 2024
In der überschäumenden Begeisterung hat aber kaum jemand wahrgenommen, dass sich an jenen glücklichen Tagen in Paris auch eine eher skurrile Zeremonie ereignete. Im Champions Park am Fuße des Eiffelturms wurden Athletinnen und Athleten mit Medaillen ausgezeichnet, die sie nicht an der Seine, sondern bei den Winterspielen in Peking 2022 errungen hatten. Grund für die verspätete Verleihung war der Dopingskandal um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa, die noch während der Spiele in China wegen eines positiven Befundes gesperrt worden war – nachdem sie ihrem Team zur Goldmedaille verholfen hatte.
Fazit – Kultur vom Tage vom 10.08.2024 / Deutschlandfunk Kultur

„Der Glaube schützt uns“
Er konnte sich diebisch darüber freuen, wenn Kohl auf Parteitagen wieder mal einen Abweichler in den eigenen Reihen von den Delegierten deckeln ließ – Späth, Geissler,
Rühe u.a. Und es gefiel ihm, dass das Pfälzer Schwergewicht von linksintellektueller Selbstgerechtigkeit oder Häme meist nicht zu beeindrucken war.
Kulturgespräch im Deutschlandfunk mit u.a. Jürgen Busche vom 11.01.2008: